„Der Trend geht nach oben!“ | Jahreshauptversammlung 2018

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„Der Trend geht nach oben!“ | Jahreshauptversammlung 2018

Zur traditionellen Jahreshauptversammlung Anfang März konnte Stadtjugendfeuerwehrwart Matthias Neef zahlreiche Jugendleiter*innen und -betreuer*innen sowie Jugendsprecher*innen im Gerätehaus der Abteilung Zazenhausen begrüßen. Ebenfalls begrüßte er Horst Sünderhauf als Vertreter der Branddirektion, Landesjugendleiter Thomas Häfele in seiner Funktion als Vertreter des Stadtfeuerwehrverbands und aus der Politik Herr Stefan Orbat (SÖS Linke PluS) und Frau Susanne Kletzin (SPD).

Grußworte

In seinem Grußwort musste Herr Sünderhauf feststellen, dass die Jahreshauptversammlung „schon eine mächtige Versammlung sei“ an der auch viele Abteilungskommandanten teilnehmen. Dies zeigt wie wichtig die Jugendarbeit für die Abteilungen ist, kommt doch der größte Teil der Feuerwehrmänner und -frauen aus der eigenen Jugendfeuerwehr.

Thomas Häfele richtete die Grüße des Stadtfeuerwehrverbandsvorsitzenden Klaus Dalferth aus. Seiner Meinung nach ist der qualifizierte Nachwuchs für die Feuerwehren nur dem großen Engagement der Jugendleiter und -betreuer zu verdanken. Weiter führte er aus, dass Stuttgart eine bunte Stadt sei und daher das Angebot der Jugendfeuerwehr spannend sein und bleiben muss. Dafür bräuchte es aber Kräfte und Ressourcen welche jedoch erstmal finanziert werden müssen. Daher solle auch in den kommenden Haushaltsberatungen an die (Jugend-)Feuerwehr gedacht werden!

Rückblick auf 2017

Vor seinem Rückblick auf das vergangene Jahr durfte Matthias Neef noch die Grüße des Bundesjugendleiters Christian Patzelt ausrichten. Er wünschte der Versammlung einen guten Verlauf.

2017 bestand die Jugendfeuerwehr Stuttgart aus 22 Jugendfeuerwehren, drei Kindergruppen und einem Jugendmusikzug. Mit insgesamt 440 Mitgliedern, davon 124 Mädchen, ist man deutschlandweit ganz vorne mit dabei was die Mitgliederzahl angeht. Auch dank der Kindergruppen konnte ein großer Zulauf verzeichnet werden. Der Trend geht also klar nach oben! So viele Kinder und Jugendliche wollen natürlich auch betreut werden: Ganze 150 Jugendleiter*innen und -betreuer*innen sorgen dafür, dass die Übungsabende und Freizeitunternehmungen interessant gestaltet sind. Alles ehrenamtlich!

Auch bundesweit war man 2017 unterwegs. So besuchte man ein Vernetzungstreffen der Deutschen Jugendfeuerwehr oder präsentierte am Deutschen Jugendfeuerwehrtag das „Vielfaltsprojekt“ der Deutschen Jugendfeuerwehr.

Berichte aus den Fachgebieten

Christoph Eitel, Fachgebietsleiter Jugendforum, berichtete vom Treffen der 13. größten Stadtjugendfeuerwehren in Deutschland vor wenigen Wochen. Dort konnte er sich mit Jugendsprechern und Fachgebietsleitern anderer Jugendfeuerwehren austauschen und viele neue Ideen für 2018 sammeln.

In seinem Bericht über die Öffentlichkeitsarbeit und sozialen Medien der Jugendfeuerwehr Stuttgart berichtete Tobias Groner über steigende Zugriffs- und Follower-Zahlen. Seit kurzem sei auch die von ihm überarbeitete und ergänzte Lehrunterlage online verfügbar. Sie soll Jugendlichen und Betreuern als Hilfsmittel und Nachschlagwerk für die Ausbildung dienen.

Der neue Fachgebietsleiter Bildung, Daniel Schülein, präsentierte seine langfristigen Ziele für das Fachgebiet. So solle die Zahl an Besitzern der JuLeiCa stetig gesteigert werden. In den nächsten Monaten soll eine Erhebung stattfinden, welche Lehrgänge und Qualifikationen von den Jugendleitern und -betreuern besucht oder erworben wurden.

Das Pfingstzeltlager der Stadtjugendfeuerwehr findet dieses Jahr in Breitenbrunn statt, berichtete Thomas Idler, Fachgebietsleiter Lager & Fahrt. „Nach gefühlt 100 Besichtigungen wurde hier der richtige Platz gefunden“, so Idler. Bei der Finanzierung wird besonders darauf geachtet den Teilnehmerbeitrag so gering wie möglich zu halten, um allen Jugendlichen die Teilnahme zu ermöglichen.

Fünf neue Zelte für die Abteilungen konnten 2017 beschafft werden. Dies war auch dringend nötig, da die alten Zelte undicht und verschimmelt waren.

Neuer Gerätewagen für Jugendfeuerwehr

Dann ging es an die aktuellen Themen. Voller Freude konnte Neef berichten, dass der für die Jugendfeuerwehr Stuttgart angeschaffte Gerätewagen-Logistik im Sommer übergeben werden kann. Auch die Anfertigung einer neuen Serie an HELMI-Stofftieren ist in Planung.

Im Jahr 2018 kann man sich auf die Jubiläen zweier Jugendabteilungen freuen: Die Jugendfeuerwehr Obertürkheim feiert ihr 25-jähriges Bestehen, die Jugend aus Stammheim ihr 40-jähriges.

Wahl des 2. Stellvertreters des Stadtjugendfeuerwehrwarts

Aufgrund beruflicher Gründe verabschiedete sich dieses Jahr der 2. stellvertretende Stadtjugendfeuerwehrwart Benedikt Ottmayer von seinem Amt. „Er hat in den vergangenen Jahren viel im Hintergrund für die Stadtjugendfeuerwehr getan, kritisch hinterfragt und zielorientiert gearbeitet“, berichtete Neef. Ottmayer dankte in einer kurzen Rede allen für die Unterstützung und das Vertrauen in seine Arbeit. Er denkt, „man habe immer eine gute Lösung für die Jugendfeuerwehr gefunden“.

In der anschließenden Wahl konnte Florian Ernst aus der Abteilung Untertürkheim zum neuen 2. Stellvertreter ernannt werden. Herr Sünderhauf und Matthias Neef gratulierten ihm zum neuen Amt und wünschten ihm alles Gute für die kommenden Jahre.

Zum Schluss bedankte sich Neef für die rege Teilnahme an der diesjährigen Hauptversammlung und wünschte allen Gästen einen guten Weg nach Hause.

Tobias Groner
Tobias Groner
Hallo! Mein Name ist Tobias Groner und ich bin seit meinem 12. Lebensjahr Mitglied der Jugendfeuerwehr Stuttgart. Mit 18 Jahren und nach meiner Ausbildung zum Rettungssanitäter erfolgte dann der Übertritt in die aktive Wehr. In meiner Abteilung in Wangen kümmere ich mich um die Öffentlichkeitsarbeit von Lösch- & Musikzug und helfe bei der Betreuung der Jugendfeuerwehr. Bei Veranstaltungen der Jugendfeuerwehr Stuttgart bin ich der Mann mit der Kamera in der Hand, denn dort bin ich Fachgebietsleiter für die Öffentlichkeitsarbeit.