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Tag 6 – Lagerolympiade

Was auf keinem Zeltlager der Jugendfeuerwehr Stuttgart fehlen darf ist die traditionelle Lagerolympiade. Die Abteilung Botnang hatte sich im Vorfeld dazu bereit erklärt die Olympiade und all ihre Stationen auszuarbeiten. Schon am Vorabend erhielten alle Betreuer ein Briefing zur Geschichte die sich die Botnanger zum Olympiade ausgedacht hatten. Thema waren „Die vier Elemente“ welche durch Gottheiten des Feuers, des Wassers, der Erde und der Luft repräsentiert wurden. Diese hatten sich verkracht und nun mussten die Jugendlichen die Götter besänftigen um schlimmere Katastrophen zu verhindern.

Am Tag der Lagerolympiade wurden die Jugendlichen in kleine Gruppen aufgeteilt. Hierzu zogen Sie jeweils ein Kärtchen auf dem verschiedene Wörter standen. Diese Wörter konnten in verschiedene Kategorien, wie „Autos“, „Zahlen“, etc. eingeordnet werden. Und so fanden sich die Gruppen schließlich zusammen und konnten zu den verschiedenen Stationen starten. Insgesamt 15 Stationen gab es welche in loser Reihenfolge abgearbeitet werden mussten. Dem Wetter entsprechend gab es auch Stationen an denen man nass werden konnte. An einer galt es mit Wasser vollgezogene Schwämme über einen imaginären Graben zu werfen und damit einen Eimer zu füllen. Bei den ersten Würfen wurde noch versucht das Spielziel zu erreichen aber schon nach kurzer Zeit artete das Spiel in eine kleine Wasserschlacht aus.

Auch feuerwehrtechnische Spiele wie Schlauchkegeln, Zielspritzen und ein lehrreiches Feuerwehrquiz standen auf dem Programm. Aus fünf Themengebieten konnten Fragen mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden ausgewählt werden. Gerade die Fragen der höheren Kategorien brachten auch die erfahreneren Jugendfeuerwehrler ins grübeln. Und das beim Zuelspritzen auch nicht alle trocken blieben muss wohl nicht erwähnt werden.

„Hummus Schätzus“ hieß eine Station bei der die Jugendlichen so genau wie möglich 700 Gramm Erde in einen Plastikkrug füllen mussten welcher anschließend gewogen wurde. Von 300 Gramm bis über einem Kilogramm war alles dabei. Aber auch einige sehr genaue Schätzungen wurden getätigt. Zielgenauigkeit war beim Torwandschießen gefragt. Je nach dem wo der Schuss landete gab es verschiedene Punkte. Für eine durchweg hohe Motivation sorgte der an dieser Station zuständige „Trainer“. Zielgenauigkeit mit dem Fuß ist das eine, aber ein Teelicht aus einem Meter Entfernung mit dem Mund zu löschen das andere. Doch auch diese Aufgabe wurde von den meisten mit Bravour gemeistert. Einige deuteten an, dass es sehr schwierig sei die Kerzen zu löschen wenn man die ganze Zeit vor lachen prusten müsste.

Der Nachmittag stand dann allen Abteilungen zur freien Verfügung und die meisten machten sich auf den Weg in das nahe gelegene Naturfreibad um sich dort, bei strahlendem Sonnenschein, etwas abzukühlen. Andere verbrachten den Nachmittag im Lager mit Fuss- oder Volleyball spielen oder kleinen Wasserschlachten auf dem Feld.

Nach dem Abendessen, leckerem Braten mit Kartoffelgratin, fand die zweite Gerichtsverhandlung des Zeltlagers statt an der die Wimpel wieder an ihre rechtmäßigen Besitzer übergeben wurden, aber nicht ohne eine Gegenleistung zu bekommen. Der Abend endete mit allen Teilnehmern welche sich um das extra für den letzten Abend aufgestapelte Lagerfeuer versammelten.

Tobias Groner
Tobias Groner
Hallo! Mein Name ist Tobias Groner und ich bin seit meinem 12. Lebensjahr Mitglied der Jugendfeuerwehr Stuttgart. Mit 18 Jahren und nach meiner Ausbildung zum Rettungssanitäter erfolgte dann der Übertritt in die aktive Wehr. In meiner Abteilung in Wangen kümmere ich mich um die Öffentlichkeitsarbeit von Lösch- & Musikzug und helfe bei der Betreuung der Jugendfeuerwehr. Bei Veranstaltungen der Jugendfeuerwehr Stuttgart bin ich der Mann mit der Kamera in der Hand, denn dort bin ich Fachgebietsleiter für die Öffentlichkeitsarbeit.