Tag 4 – Unter Wasser
24. Mai 2016
Tag 6 – Lagerolympiade
26. Mai 2016
Alles zeigen

Tag 5 – Vollgas!

Während des Workshoptages am Anfang des Zeltlagers hat sich jede Abteilung einen Wimpel für das „Wimpel-Spiel“ gebastelt. Ziel des Spiels ist es den Wimpel einer anderen Abteilung zu entwenden und im Lagerbüro abzugeben. Um festzustellen ob ein Wimpel rechtmäßig entwendet wurde fand gestern nach dem Abendessen eine Gerichtsverhandlung statt. Ein Richter und vier Geschworene hörten sich dazu die Geschichten der Angeklagten und Beraubten an um festzustellen ob sich beim Diebstahl alle an die zuvor aufgestellten Regeln gehalten hatten. Ging alles mit rechten Dingen zu konnten die Beraubten ihren Wimpel wieder auslösen, zum Beispiel mit Süßigkeiten aus dem „Tante Helmi“-Laden oder der Übernahme des Putzdienstes. Auch der Stadtjugendfeuerwehr wurde eine große, am Essenszelt aufgehängte Fahne entwendet. In einer sehr unruhigen Verhandlung mit verschiedensten Zwischenrufen und Sprechchören wurde die Herausgabe der Fahne an die Bedingungen gebunden jedem Jugendlichen ein Wassereis auszugeben. Ebenfalls soll die Stadtjugendleitung vor versammeltem Lager einmal den „Oppan Gangnam Style“ vortanzen. Wie das aussehen wird werden wir noch erfahren.

Auf dem heutigen Programm stand der Besuch des „Alpine Coasters“ am Ochesnkopf, einer modernen Version einer Rodelbahn. Der Alpine Coaster befindet sich gleich in Nähe des Kletterwaldes der vor zwei Tagen besucht worden war. Also war die Anfahrt eigentlich bekannt. Dies hielt trotzdem einige nicht davon ab neue und längere Wege zum Veranstaltungsort zu finden. Endlich angekommen wurden auch schon die Ersten auf die Bahn gelassen. Mit ausreichend Sicherheitsabstand wurden die Schlitten den Berg hinaufgezogen. Oben angekommen galt dann: Hebel vor und Vollgas! Und mit einem Affenzahn ging es den Berg hinunter durch verschiedene Steilkurven, über Kuppen und einen Korkenzieher bevor es vor dem Ende noch einmal steil bergab ging. Insgesamt dreimal durfte jeder Jugendliche fahren, entweder alleine oder zu zweit mit einem Freund. Alle haben es, mal mehr mal weniger schnell aber vor allem sicher, nach unten geschafft. Und das Wichtigste: Alle fanden den Alpine Coaster super cool und wären gerne noch einige Male öfter gefahren.

Manche Gruppen besuchten, als Alternativprogramm, vor oder nach dem Alpine Coaster noch ein Bergwerk oder das Automuseum in Fichtenberg. Im Automuseum konnten neben Autos auch russische Kampfjets, alte Werkstätte, Kutschen und vieles mehr bestaunt werden. Unter Tage im Bergwerk erhielten die Jugendlichen und ihre Betreuer eine interessante Führung durch alte Stollen und Gänge und konnten sich so ein Bild von den damaligen Arbeitsbedingungen machen. Die Abteilungen Unter- und Obertürkheim fuhren sogar bis nach Bayreuth um der dortigen Feuerwehr einen Besuch abzustatten. Bei einer Wachbesichtigung wurden ihnen die verschiedenen Fahrzeuge der Feuerwehr Bayreuth ausführlich vorgestellt und die Wache selbst natürlich auch.

Tobias Groner
Tobias Groner
Hallo! Mein Name ist Tobias Groner und ich bin seit meinem 12. Lebensjahr Mitglied der Jugendfeuerwehr Stuttgart. Mit 18 Jahren und nach meiner Ausbildung zum Rettungssanitäter erfolgte dann der Übertritt in die aktive Wehr. In meiner Abteilung in Wangen kümmere ich mich um die Öffentlichkeitsarbeit von Lösch- & Musikzug und helfe bei der Betreuung der Jugendfeuerwehr. Bei Veranstaltungen der Jugendfeuerwehr Stuttgart bin ich der Mann mit der Kamera in der Hand, denn dort bin ich Fachgebietsleiter für die Öffentlichkeitsarbeit.