Kinder- & Jugendfestival in Stuttgart

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Kinder- & Jugendfestival in Stuttgart

Am 18. & 19. Juli fand in der Stuttgarter Innendstadt auf dem Schlossplatz und rund um den Eckensee das Stuttgarter Zeitung Kinder- und Jugendfestival statt auf dem sich auch schon seit vielen Jahren die Jugendfeuerwehr Stuttgart präsentiert.

Den Stand der Jugendfeuerwehr findet man immer irgendwo in der Nähe der Oper. Dort werden viele verschiedene und wechselnde Aktionen angeboten. Dieses Jahr wurden unter anderem ein Löschfahrzeug ausgestellt und die Kinder und Jugendlichen bekamen die Chance mit einem Feuerlöscher an einem Trainingsgerät ein richtiges Feuer zu löschen.

Der Aufbau am Samstag ging problemlos von statten. Die betreuende Abteilung aus Zazenhausen kannte sich auf dem Festival schon bestens aus, da sie schon in den vergangenen Jahren immer wieder den Stand der Jugendfeuerwehr Stuttgart betreut haben. Bei wunderbarem Wetter hatten so sehr viele Kinder die Chance sich als Brandbekämpfer zu versuchen oder das große Löschfahrzeug genauestens unter die Lupe zu nehmen.

Am Sonntag fand dann der große Kinderumzug statt. Vom Marktplatz aus ging es Richtung Königstraße und von dort weiter auf die Bühne am Schlossplatz. Dort wurde jede teilnehmende Gruppe einzeln vorgestellt. Für die Jugendfeuerwehr Stuttgart lief die Kindergruppe aus Botnang mit. Die Kinder hatten, zusammen mit ihren Betreuern und einigen Eltern, sichtlich Spaß am Umzug und machten auch in ihren neuen T-Shirts und mit den Warnwesten eine sehr gute Figur. Zur Belohnung gab es am Ende leckere Gummibärchen bevor sich die ganze Gruppe aufmachte das Festgelände zu erkunden.

Am Stand der Jugendfeuerwehr hatte sich inzwischen eine große Menschentraube gebildet. Eines der Highlights am Stand war die Vorführung einer großen Fettexplosion. Dazu wurde auf einem speziellen Gerät Sonnenblumenöl so erhitzt das es anfing zu brennen. Das Gefährliche an Fettbränden ist, dass man sie nicht mit Wasser löschen kann, da dies zu einer sogenannten „Fettexplosion“ führt. Und eben so eine Explosion wurde eindrucksvoll demonstriert. Viele „Aaahs“ und „Ooohs“ waren zu hören als sich der rießige Feuerball in den Himmel emporstreckte. „Das war ganz schön heiß als das explodiert ist“, berichtet ein kleiner Junge nach der Explosion, den auch in sicherer Entfernung ist die Wärme des Feuerballs noch sehr gut zu spüren.

Die Jugendfeuerwehr Stuttgart bedankt sich bei den Organisatoren der Veranstaltung und freut sich schon rießig auf’s nächste Jahr! Ebenfalls dankt Sie den Jugendabteilungen Zazenhausen und Vaihingen für die Standbetreuung sowie der Kindergruppe Botnang.

KiJuFe | Kindergruppe
KiJuFe | Feuerlöscher
KiJuFe | Fettbrand
KiJuFe | Fettexplosion

Fettexplosion

Eine Fettexplosion tritt auf, wenn fälschlicherweise versucht wird, einen Fettbrand mit Wasser oder stark wasserhaltigen Flüssigkeiten (Getränke, etc.) zu löschen. Da brennendes Fett oder Öl bereits bei seiner Entzündung mehrere hundert Grad Celsius heiß und damit heißer als siedendes Wasser ist, verdampft zugegebenes Wasser schlagartig. Dadurch wird das brennende Fett mit dem Wasserdampf aus dem Behälter gerissen und kommt mehr oder weniger fein verteilt mit dem Sauerstoff der Luft in Berührung wo es dann durchzündet.

Die einfachste Möglichkeit einen Fettbrand zu löschen ist das Auflegen eines trockenen Deckels, damit der brennbare Stoff vom Sauerstoff getrennt wird und erstickt. Es sollte aber auf Eigenschutz geachtet werden, da Teile des Körperbereiches (Arme, Brust und Gesicht) nur wenig geschützt sind und so eine Gefahr durch Brandverletzungen besteht.

Quelle

Tobias Groner
Tobias Groner
Hallo! Mein Name ist Tobias Groner und ich bin seit meinem 12. Lebensjahr Mitglied der Jugendfeuerwehr Stuttgart. Mit 18 Jahren und nach meiner Ausbildung zum Rettungssanitäter erfolgte dann der Übertritt in die aktive Wehr. In meiner Abteilung in Wangen kümmere ich mich um die Öffentlichkeitsarbeit von Lösch- & Musikzug und helfe bei der Betreuung der Jugendfeuerwehr. Bei Veranstaltungen der Jugendfeuerwehr Stuttgart bin ich der Mann mit der Kamera in der Hand, denn dort bin ich Fachgebietsleiter für die Öffentlichkeitsarbeit.