S-MOVE Regionalentscheid in Stuttgart

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S-MOVE Regionalentscheid in Stuttgart

Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Jugendfeuerwehr Stuttgart fand der Regionalentscheid des Streetball-Turniers der Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg „S-MOVE“ am 20. Juni in Stutttgart statt. Sieben Jugendfeuerwehren aus der Region Stuttgart hatten sich dafür mit insgesamt elf Teams angemeldet.

2005 wurde mit großem Erfolg der erste baden-württembergische Feuerwehr-Duathlon durchgeführt. Hintergrund dieser breiten Feuerwehraktion war die Erkenntnis, dass viele Angehörige der Feuerwehren in Baden-Württemberg die gesundheitlichen Anforderungen an den aktiven Feuerwehrdienst nur sehr eingeschränkt erfüllen. „FitForFireFighting“ ist seither eine ständig präsente Aktion in den Feuerwehren in Baden-Württemberg.

Auch bei den Jugendlichen ist eine „Bewegungsarmut‘‘ festzustellen. Viele Jugendliche in unserer Gesellschaft und somit auch in der Jugendfeuerwehr leiden an Übergewicht, Bewegungsarmut, fehlender Kraft und mangelnder Körperbeherrschung. Der natürliche Bewegungsdrang ist bei den heutigen Jugendlichen aus vielerlei Gründen nur eingeschränkt vorhanden.

Neben der „geistigen Fitness‘‘ und dem technischen Verständnis für die Gerätschaften der Feuerwehr ist aber die körperliche Fitness ebenso für den Erfolg der eigentlichen Feuerwehrtätigkeit von entscheidender Bedeutung. Hierauf ist bereits in der Nachwuchsarbeit zu achten. Mit einer Sportaktion, die den Nerv der Jugendlichen trifft, möchte die Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg dem allgemeinen Trend entgegen wirken.¹  Und so war das Streetball-Turnier „S-MOVE“ geboren.

Pünktlich um 8:00 Uhr begann der Aufbau der Spielfelder auf dem Platz des SV Hoffeld in Degerloch. Dafür mussten drei Spielfelder abgesteckt und die Basketballkörbe aufgebaut werden. Ebenso Bierbänke und -Tische für die einzelnen Teams. Die Abteilung Kommunikation der Feuerwehr Degerloch sorgte für die Beschallung des Platzes. Kleine Snacks wie Äpfel und Schokoriegel sowie ausreichend Getränke wurden ebenfalls vorbereitet. Leckere Bratwürste oder Currywurst gab es am Stand des SV Hoffeld der extra für den Regionalentscheid geöffnet wurde.

Die ersten Teams fanden sich langsam am Veranstaltungsort ein und meldeten sich bei der Turnierleitung an. Nachdem auch die letzten Teilnehmer eingetroffen waren begann das Turnier mit einer gemeinsamen Aufwärmrunde. Benedikt Ottmayer, 2. stellv. Stadtjugendfeuerwehrwart, moderierte den Tag über das Turnier und auch die Aufwärmrunde.

Jetzt konnte es los gehen. Voller Energie begannen die ersten Spiele. Begleitet wurden sie am Spielfeldrand durch die Court-Beobachter und nicht durch Schiedsrichter. Da das Hauptaugenmerk des Spiels auf „Fairplay“ liegt sollen die Spieler Fouls und Verstöße selber aufzeigen und ahnden, was auch wunderbar funktionierte. Nur selten mussten die Court-Beobachter eingreifen.

Nach einer tollen Vorrunde, sowie aufregenden Viertel- und Halbfinalen standen sich zum Schluss die Team „Kornwestheim“ und „Freiberg 2“ im Finale gegenüber. Es war die meiste Zeit ein gleichwertiges Spiel welches Kornwestheim am Ende für sich entscheiden konnte. Die Freude im Team und bei den mitgereißten Betreuern war groß. Schließlich darf man jetzt am 11. juli zum Landesentscheid nach Wangen im Allgäu fahren. Doch auch die 2.-4.-Platzierten erhalten eine Fahrkarte zum Landesentscheid. Die Region Stuttgart wird also vertreten durch Kornwestheim, Freiberg, Eislingen und Renningen. Wir wünschen den Teams viel Glück und drücken kräftig die Daumen!

¹Quelle

S-MOVE III
S-MOVE V
S-MOVE II
S-MOVE IV
Tobias Groner
Tobias Groner

Hallo! Mein Name ist Tobias Groner und ich bin seit meinem 12. Lebensjahr Mitglied der Jugendfeuerwehr Stuttgart. Mit 18 Jahren und nach meiner Ausbildung zum Rettungssanitäter erfolgte dann der Übertritt in die aktive Wehr. In meiner Abteilung in Wangen kümmere ich mich um die Öffentlichkeitsarbeit von Lösch- & Musikzug und helfe bei der Betreuung der Jugendfeuerwehr. Bei Veranstaltungen der Jugendfeuerwehr Stuttgart bin ich der Mann mit der Kamera in der Hand, denn dort bin ich Fachgebietsleiter für die Öffentlichkeitsarbeit.